Panama: Ein Abenteuer zwischen Sturm und Herausforderungen
Unsere Zeit in Panama liegt inzwischen schon über zwei Wochen zurück – und ich denke mittlerweile gerne an diese Phase zurück, die anfangs durchaus herausfordernd wirkte. Heute würde ich sagen: Panama ist ein faszinierendes und vor allem unglaublich grünes Land.
Trotzdem bleibe ich bei einer meiner ersten Einschätzungen: Im Vergleich zu vielen anderen Ländern Lateinamerikas kann Panama für mich nicht ganz mithalten.
Doch fangen wir von vorne an.



Panama ist grün. Panama ist laut – und kann trotzdem leise sein. Panama wirkt amerikanisiert, erinnert mich gleichzeitig aber auch stark an Kolumbien. Für mich fühlt es sich an wie ein Mix aus beidem. Panama nutzt den US-Dollar und ist dadurch deutlich teurer als viele andere Länder in Zentralamerika. Das Land ist gut ausgebaut und hat eine funktionierende, nachvollziehbare Infrastruktur. Trotzdem: Die Wege sind lang – und auch das Warten gehört oft dazu. Panama hat Karibik und Pazifik, Dschungel, Vulkane, Großstadtleben und das gemütlichste Landleben. Kulinarisch hat Panama für mich wenig Eigenes zu bieten – aber gutes Essen findet man trotzdem fast immer.
Panama ist abwechslungsreich, artenreich und voller Kontraste. Und doch bleibt am Ende das Gefühl: Panama hat mich nicht mit dieser Sehnsucht zurückgelassen, eines Tages unbedingt wiederzukommen. Warum das so ist, versuche ich bestmöglich zu erläutern.
Von Anfang an holprig: Unser Start in Panama
In keinem der bisher bereisten Länder hatten wir bei der Ankunft so viele Schwierigkeiten wie in Panama – nicht einmal in China. Gut, das lag wohl auch daran, dass wir uns kaum vorbereitet hatten. Wie inzwischen typisch für Leon und mich, machen wir keine große Recherche mehr. Stattdessen reisen wir einfach in ein Land, das uns interessiert – und setzen uns dann vor Ort intensiver damit auseinander.
Die ersten drei „Probleme“ erwarteten uns direkt am Flughafen in Panama City. Wir kamen mit Copa Airlines aus Guatemala City an – übrigens ein sehr angenehmer und komfortabler Flug. Dort suchten wir unser neues Gate für den Weiterflug in die Stadt David. Doch das war gar nicht so einfach. Wer national weiterfliegen will, muss nämlich zunächst das Gate mit der Bezeichnung „DOM“ (für Domestic) finden – ein Gate, das offiziell nirgendwo ausgewiesen ist.
Dazu muss man den Flughafen verlassen, durch die Passkontrolle gehen und dann einen mehr oder weniger versteckten Durchgang finden. Dort wartet eine weitere Sicherheitskontrolle, die einen anschließend wieder in das ursprüngliche Terminal führt – diesmal zu einem Gate mit der Nummer 42.
Später erzählte man uns, dass viele Touristen ihren Anschlussflug verpassen, weil sie dieses Gate nicht finden oder sich zeitlich verschätzen. Ein toller erster Eindruck von Panama, dachten wir uns.
Eigentlich wollten Leon und ich noch in der Lounge etwas essen, aber dafür blieb dann keine Zeit mehr. Also wollten wir uns schnell bei einem Bäcker etwas holen – und stießen auf das nächste Problem: Ein Muffin kostete 6 Dollar, belegte Brötchen lagen bei etwa 15 Dollar.
Spätestens in diesem Moment wurde uns klar: Panama wird vermutlich kein günstiges Reiseland.
Das dritte Problem ließ nicht lange auf sich warten – diesmal beim Bezahlen: Keine von Leons Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühr funktionierte. Seine Eurowings-Kreditkarte wurde beim ersten Versuch direkt gesperrt (zum inzwischen fünften Mal während dieser Reise), und auch die C24-Karte verweigerte den Dienst. Bei meinen Karten sah es ähnlich aus. Glücklicherweise hatte ich noch eine weitere Kreditkarte, mit der wir vorerst zahlen konnten. Wir wunderten uns – hatten aber keine Zeit, dem auf den Grund zu gehen.



In David angekommen, checkte ich unser C24-Konto (auf dem ein Großteil unseres Reisebudgets liegt) – und entdeckte dabei etwas Überraschendes:
Panama steht bei C24 auf der Liste der aus Sicherheitsgründen gesperrten Länder, neben Staaten wie Afghanistan, Iran, Nordkorea, Russland und Venezuela.
Damit hatten wir nur noch eine von vier Kreditkarten, mit der wir ohne horrende Gebühren abheben oder bezahlen konnten. Als wir kurz darauf auch noch herausfanden, dass an jedem Geldautomaten in Panama mindestens 6,80 Dollar Gebühr pro Abhebung fällig werden und man als Tourist maximal 250 Dollar pro Vorgang abheben kann, waren wir endgültig genervt.
Zumal wir für unsere bevorstehende Bootsreise von Panama nach Kolumbien 1.400 Dollar in bar zahlen mussten – und das zusätzlich zu dem Bargeld, das wir für Unterkünfte und Alltagskosten brauchten.
Ihr merkt also: Unser erster Tag in Panama war alles andere als ein entspannter Start. Die Ankunft war kompliziert – und die Vorfreude auf das Land hielt sich in Grenzen.
Santa Catalina: Surfen, Tauchen, Weiterziehen
Am nächsten Tag dachte ich mir, dass die Welt schon besser aussieht. Zumindest war es so, bis wir von einem kleinen Transporter abgeholt wurden, um von David nach Santa Catalina zu fahren. Wir wurden für fünf Stunden in einen Kleinbus gequetscht, der nicht enger hätte sein können. Mit Rucksäcken auf dem Schoß für 35 Dollar pro Person war die Fahrt doch recht teuer. Als wir etwas verspannt in Santa Catalina ankamen, gönnten Leon und ich uns zur Feier ein leckeres Frühstück – dachten wir zumindest. Das Essen war mit Abstand das schlechteste, das wir auf der gesamten Reise gegessen haben. Dazu war es mit knapp 25 Dollar für zwei lieblose Teller und einen geteilten Mangosaft ziemlich teuer.

In Santa Catalina selbst wollten Leon und ich eigentlich sieben Nächte verbringen, um entspannt zu surfen und etwas Ruhe am Meer zu bekommen. Der Ort ist zwar ganz süß, aber irgendwie doch anders, als wir ihn uns vorgestellt hatten. Zugegebenermaßen hatte es der Ort extrem schwer, denn das letzte Meer, das wir gesehen hatten, war auf Bora Bora. Insofern war es gut, dass es sich um schwarzen Sandstrand am Pazifik handelte und damit eine ganz andere Kulisse. Direkt nach unserer Ankunft gingen wir zum Meer. Ich schaute nach Surfshops und fragte nach Stunden für die nächsten Tage. Wie sich herausstellte, sollten in den kommenden Tagen die Wellen unsurfbar werden und extrem wild. Daher warteten wir nicht lange, schnappten uns sofort ein gemeinsames Surfboard und stürzten uns in die Wellen. Anfangs wirkten diese machbar und perfekt. Doch während wir im Wasser waren, wurden sie immer größer – so groß, dass ich zum ersten Mal etwas Angst bekam. Die Angst steigerte sich, als ich von mehreren Wellen überrollt wurde und nicht mehr richtig hochkam. Für mich war das Surfen an dieser Stelle vorbei. Leon versuchte es noch eine Weile, bis er sich in der Leine verhedderte und ebenfalls aufgab.
Zu unserer Freude trafen wir, als wir aus dem Meer kamen, eine Freundin aus unserer damaligen Zeit in Cartagena, die wir später auch in Mexiko-Stadt besucht hatten. Sie war in Santa Catalina, um zu tauchen und Haie zu sehen. Deshalb beschlossen wir am nächsten Tag, uns mit ihr auf ein Tauchabenteuer einzulassen. Wir fuhren in den Coiba-Nationalpark, der auch als das Galapagos von Panama bezeichnet wird. 180 Dollar pro Tauchgang entsprechen dann auch ungefähr den Preisen auf den Galapagos-Inseln. Mit einem kleinen Fischerboot fuhren wir knapp zwei Stunden zu unserem Tauchspot. Der Weg war wunderschön, und man konnte sehen, wie unglaublich grün und wild Panama ist. Auch der Coiba-Nationalpark war wild und wunderschön, das Wasser türkisblau. Unter Wasser erwarteten uns viele Riffhaie, dazu Schildkröten, bunte Fische und mehr. Für mich war es einer der entspanntesten Tauchgänge bisher – das Boot schaukelte kaum, mir wurde nicht schlecht, und die Strömung unter Wasser machte sogar Spaß. Ich würde dort zwar aufgrund des Preises kein zweites Mal tauchen, bin aber froh, dass wir es erlebt haben.
Leon und ich beschlossen schließlich, insgesamt nur vier Nächte in Santa Catalina zu bleiben. Wir machten nicht viel. Ich fand noch einen anderen Strand zum Surfen, wo ich diesmal eine Stunde nahm – insgesamt wurde ich allerdings etwas enttäuscht. Als Highlight stellte sich dann eine Reitstunde zum Sonnenuntergang heraus, die wir kurz vor unserer Abreise unternahmen.



Kurzer Zwischenstopp im Valle de San Anton & Panama City
Von Santa Catalina aus fuhren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Valle de Antón. Die Fahrt dauerte insgesamt acht Stunden, kostete dafür aber nur ein Viertel des Preises, den der unbequeme Touristentransport (der oben erwähnte Kleinbus) verlangt hatte. Im Valle angekommen, wurden Leon und ich von wunderschöner Natur empfangen. Das Dorf strahlte eine angenehme Ruhe aus, und ich fühlte mich sofort wohl. Während wir durch die Straßen liefen, erinnerte uns die Atmosphäre ein wenig an die USA – nur mit südamerikanischem Flair. Überall grünüberwachsene Bäume und ein ganz besonderes Licht. Das Valle de Antón ist, wenn ich mich nicht täusche, das einzige Dorf, das in einem Vulkankrater liegt – allein das macht den Ort besonders.
Am nächsten Morgen wollten wir eine Wanderung zu einem der spektakulärsten Aussichtspunkte unternehmen. Doch stattdessen erwarteten uns dichter Nebel und Sprühregen. Also kehrten wir um, machten einen Abstecher in ein Schmetterlingshaus und verbrachten den restlichen Tag entspannt.
Nach zwei Nächten ging es für uns weiter nach Panama City. Dort erwartete uns im Stadtviertel Casco Viejo ein wirklich charmantes, historisches Zentrum. Als wir am nächsten Tag das Viertel verließen, um ein paar letzte Besorgungen für die bevorstehende Bootstour zu machen, wurden wir allerdings schnell daran erinnert, wie heruntergekommen viele andere Teile der Stadt wirken. Wir beschlossen daher, einfach im Touristenviertel zu bleiben. Am Abend konnten wir schließlich auch Ingrid begrüßen, die uns auf der Bootstour begleiten sollte.



Stürmisches aber doch tolles Abenteuer auf den San Blas Inseln
Am Morgen des 16. April wurden wir in Panama City abgeholt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (unser Fahrer konnte uns nicht finden) saßen wir schließlich in einem komfortablen Kleinbus und fuhren über kurvige Straßen durch die Natur Panamas. Ich war nicht nur aufgeregt, sondern auch angespannt. Schließlich sollte ich die nächsten sechs Tage auf einem Boot verbringen – eine Premiere für mich, da ich noch nie länger als sechs Stunden auf einem Boot gewesen war und schnell seekrank werde. Und schon bei der Fahrt wurde mir schlecht – ein nicht gerade gutes Zeichen.
In Puerto Lindo angekommen, trafen wir unseren Kapitän Daniel, der mit ernster Miene jedem von uns anrief, ob wir unsere Seekrankheitstabletten dabei hätten. „Sturm ist unterwegs“, sagte er und riet jedem, mindestens 18 Tabletten mitzunehmen. Die nächsten drei Stunden verbrachten wir damit, Last-Minute-Tabletten zu besorgen. Glücklicherweise hatte ich am Vortag vorgesorgt und einen ganzen Pack für mich gekauft.



Um vier Uhr nachmittags legten wir ab. Die erste Überfahrt von fast 12 Stunden begann. Anfangs noch witzig und wellig, wurde es nach dem Abendessen zunehmend ungemütlicher. Ich nahm die Tabletten wie empfohlen – alle vier Stunden eine. Als ich das erste Mal eine Person auf Deck sah, die sich übergab, war mir klar, dass ich mich lieber in die Kajüte zurückziehen sollte. In der horizontalen Position und mit geschlossenen Augen konnte ich tatsächlich schlafen, ohne dass mir schlecht wurde. Der restliche Abend verlief ruhig und ich schlief bis zum Morgengrauen. Als ich aufwachte, lag die San Blas Inseln vor uns, die grauen Wolken begannen sich zu lichten, und die Sonne kämpfte sich durch.
Am nächsten Morgen schnorchelten wir in den kristallklaren Gewässern der Inseln, sahen bunte Fische und einen Stachelrochen. Nach dem Mittagessen aßen wir frischen Fisch und ließen den Tag bei einer Karaokenacht ausklingen – wenn auch frühzeitig, da wir kein großes Interesse an langen Nächten hatten. Die Seekrankheit blieb uns glücklicherweise erspart, vor allem, da ich mir mit einer weiteren Tablette etwas Sicherheit verschaffte. Als wir uns schlafen legten, genossen wir den beruhigenden, leichten Schaukeln des Bootes.
Der nächste Tag brachte uns zu einer weiteren Insel, noch schöner als die erste. Der Himmel klarte auf, und wir genossen das perfekte Wetter, während wir schnorchelten und uns auf Deck sonnten. Gegen Nachmittag zog der Himmel zu, und der Regen holte uns ein. Wir verbrachten den Rest des Nachmittags gemütlich an Bord und tranken Bier. Abends gab es ein Lagerfeuer, bei dem wir uns allerdings schnell verabschiedeten – wir waren nicht auf der Suche nach langen Nächten.
Doch die wahre Herausforderung stand uns noch bevor: die 40-stündige Überfahrt von Panama nach Kolumbien. Der Kapitän hatte uns bereits gewarnt, dass die Wellen bis zu vier Meter hoch werden könnten. Mit einem mulmigen Gefühl nahmen wir erneut unsere Tabletten und machten es uns in der Kajüte bequem. Ich schlief fast die ganze Nacht durch, bis der nächste Tag begann und die Wellen größer wurden. Leon und ich verbrachten den Tag auf Deck, um die Sonne zu genießen, doch gegen Nachmittag wurde das Wetter stürmischer.
Gegen vier Uhr nachmittags erreichten die Wellen ihren Höhepunkt. Eine Welle schlug so heftig auf das Boot, dass wir uns gerade noch am Segel festhalten konnten. Bald darauf mussten alle Passagiere in ihre Kajüten. Ingrids Bett wurde durch eine offene Luke überflutet, und wir machten es uns auf dem Doppelbett von Leon und mir bequem. Es war eine unangenehme Nacht – das Boot schaukelte heftig, die Wellen schienen immer größer zu werden. Trotz der Seekrankheitstabletten fiel es mir schwer zu schlafen. Als ich mitten in der Nacht auf die Toilette ging, wurden wir immer wieder hin und her geworfen. Doch merkwürdigerweise blieb mir trotz allem die Übelkeit erspart.
Am Morgen wachte ich auf und hörte die ersten Rufe des Hafenpersonals. Wir hatten es geschafft! Die 40-stündige Überfahrt war vorbei. Als ich aus der Kajüte trat und die Küstenlinie von Cartagena erblickte, fühlte ich mich unglaublich erleichtert. Ich hatte 6 Tage auf einem Boot verbracht – ohne mich zu übergeben, ohne mich unwohl zu fühlen. Das Gefühl, einer meiner größten Ängste entgegengetreten zu sein, war unglaublich befreiend.
Und dann, da war sie: Cartagena. Die Stadt, in der Leon und ich vor zehn Jahren lebten und die uns so viel beigebracht hat. Der Kreis schloss sich, und wir waren endlich da.



Fazit zu unserer Reise nach Panama
Abschließend lässt sich sagen: Panama war ein wirklich wildes Abenteuer. Wir hatten oft Pech mit dem Wetter und wurden von den teuren Preisen und Kreditkartenproblemen überrascht. Trotz allem konnten wir sehen, wie grün und vielseitig Panama ist. Wir erlebten wirklich viele tolle und unvergessliche Momente, zeitgleich hatten wir aber nicht das Gefühl, dass wir wirklich die Leute, die Kultur und das Land kennenlernen. Trotz allem konnten wir Panama ein bisschen in unser Herz schließen – auch, wenn weder Leon noch ich gerade das Verlangen danach haben, so schnell wieder nach Panam zu reisen. Das größte Highlight war definitiv Bootsfahrt über die San Blas Inseln – das war das Extremste, was ich bisher in meinem Leben machen durfte. Und genau deswegen wird es mir für immer im Gedächtnis und im Herzen bleiben. Und genau deswegen weiß ich jetzt auch, dass selbst in der größten Angst sich etwas Wundervolles verbirgt. Und genau deswegen weiß ich jetzt auch, dass ich gut auf Booten klarkommen werde. Allein dafür hat sich der gesamte Ritt gelohnt!
Facts über Panama
- In Panama zahlt man mit dem USD, allerdings heißt die währung panamischer Balboa, weil die 1 Dollar Note durch eine eigene Münze ersetzt wird
- Das Essen ist eigentlich wie in Kolumbien und besteht primär aus Fleisch oder Fisch, Reis, Bohnen und Salat – oder frittierten Dingen
- Das typische Bier in Panama heißt wie die Wahrung: Balboa
- Panama hat eine riesige Expat-Community, die meisten davon sind Amerikaner
- Essen ist leider recht teuer, gerade im Vergleich zu Südamerika
- In privaten Shuttles fährt man unbequemer als in öffentlichen Bussen – obwohl sie das 5-fache kosten
- Panama hat Pazifik und Karibik und damit echt viel zu bieten – man kann sogar an einem morgen am Pazifik sein und am Abend in der Karibik (ohne Flug!)
- In Panama City gibt es eine beeindruckende Skyline, die eher an Miami als an Lateinamerika erinnert – moderner als viele erwarten würden
- Panama hat eine sehr große ethnische und kulturelle Mischung, denn es gibt große chinesische, afrokaribische und indigene Gemeinschaften, was man auch im Essen und Alltag merkt (z.B. an vielen chinesischen Supermärkten)
- In Panama gibt es oft mehr US-Ketten als lokale Cafés – leider!
- Das Leitungswasser ist in vielen Regionen trinkbar und wirklich lecker
- Die San Blas Inseln bestehen aus über 350 Inseln – viele davon unbewohnt
- Auf den San Blas Inseln gibt’s oft keinen Strom – aber WLAN dank Solarpanels und Starlink
- Die Gunas sind die indigene Bevölkerung auf den San Blas Inseln
- Die indigene Bevölkerung – etwa die Guna und Emberá – hat eine lange Geschichte und eigene Rechte, teilweise mit Autonomiestatus
- Boquete ist das Kaffee-Mekka Panamas
- In Panama gibt es den sogenannten Geisha-Kaffee, der sehr exklusiv sein soll und dementsprechend schon mal 9 Euro pro Tasse kostet
- Viele Unterkünfte bieten nur kaltes Wasser – auch in teureren Gegenden
- Englisch wird außerhalb der Expat-Hotspots kaum gesprochen – spanisch ist also mehr als hilfreich
- Hupen ist hier eine eigene Sprache – für „Danke“, „Achtung“ oder einfach nur so, weil es Spaß macht
- In Supermärkten läuft oft Weihnachtsmusik – auch im Juli
- In manchen Dörfern ist das wichtigste Verkehrsmittel: das Pferd
- Die Panameños lieben Fast Food – Burgerläden gibt’s an jeder Ecke, selbst im Nirgendwo
- Bis 1903 war Panama und Kolumbien ein Land – danach trennte sich Panama mit US-Hilfe von Kolumbien – im Gegenzug durften die USA den Panamakanal bauen.
- Früher war Panama Teil des spanischen Kolonialreichs – mit einer wichtigen Handelsroute zwischen Pazifik und Atlantik
- Panama hat keine eigene Armee – ähnlich wie die Schweiz verlässt es sich auf Diplomatie und internationale Zusammenarbeit.
- Das Land bemüht sich um eine neutrale Position in internationalen Konflikten, vor allem, um seinen Status als globales Handels- und Finanzzentrum zu wahren (z. B. durch den Panamakanal)

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