Vietnam: Zwischen Vielfalt, Natur, Kultur und gemischte Gefühlen

Vom 9. bis 30. Dezember, also ziemlich genau drei Wochen, haben Leon und ich in Vietnam verbracht. Dabei kamen wir unserem Wunsch nach, in ein Land zu reisen, in dem man sich einfacher als in Indonesien oder auf den Philippinen fortbewegen kann und das ein anderes, kälteres Klima aufweist. Vietnam schien dafür perfekt, denn im Norden von Vietnam sind die Temperaturen im Dezember eher herbstlich und dafür weniger regenreich. Dass uns dann trotzdem der Regen mit voller Breitseite erwischen würde, hatten wir nicht geahnt. Aber so ist es eben, wenn man wenig vorplant und sich treiben lässt. Aber starten wir von vorn.

Die Planung: Spontan und trotzdem komfortabel

Nach Vietnam zu reisen, hatten wir erst am letzten Tag auf den Molukken entschieden. Das heißt, dass weder Leon noch ich so richtig Ahnung von dem Land hatten. ChatGPT half uns gut, einen Überblick zu erhalten, und wir machten relativ schnell eine Route durch das Land aus.

Von Ho-Chi-Minh ging es für uns mit dem Zug nach Hoi An und von dort nach Vinh, Ninh Binh, Hanoi, in die Region Ha Giang und zurück nach Hanoi. Eigentlich wollten wir noch ein paar weitere Stopps machen (z. B. in Hue oder Ha Long), haben uns aber recht schnell dazu entschieden, es langsamer angehen zu lassen.

Was uns bereits bei der Planung überraschte: In Vietnam gibt es so viele gute und auch echt günstige Unterkünfte. Wir schliefen die meiste Zeit für 20 bis 30 Euro in ganz schicken Hotels oder Airbnbs und hatten zumeist sogar ein Frühstück inklusive. Nicht, dass das zumeist westliche Frühstück besonders gut gewesen wäre, aber es gab immerhin eines. Auch Züge, Busse und andere Transportmittel ließen sich super einfach buchen und meist ohne große Vorplanung. Während längere Reisen im Zug nicht ganz günstig sind (z. B. 60 Euro pro Person im 4er-Schlafwaggon), sind Busse und Großvans viel günstiger (meist so 10 bis 20 Euro pro Person). Generell kann ich jetzt schon sagen, dass Vietnam sicher das mit Abstand günstigste Land ist, in dem wir bisher gereist sind. Und das wird es wohl auch bleiben. Allerdings kann man – je nachdem, wo man sich aufhält – natürlich auch einiges an Geld ausgeben. Denn Vietnamesen wissen, wie sie Touristen zum Zahlen bringen. Ergo: Alles, was westlich ist oder luxuriös, ist extrem teuer und steht überhaupt nicht im Verhältnis zum Rest. Mein Lieblingsbeispiel: Am Flughafen kostet eine Pho 350.000 Dong, also knapp 15 Euro, und damit mehr als in einigen Restaurants in Berlin. Einen Abend zuvor habe ich eine Pho in einem Restaurant für 35.000 Dong gegessen, also 1,30 Euro.

Unsere Eindrücke: Vietnam, das Land der Vielfalt

Vietnam ist wunderschön und landschaftlich vielfältig. Vietnam kann pure Kulinarik sein und manchmal auch das genaue Gegenteil. Vietnam ist arm, und zwar viel ärmer, als man vermutet. Vietnam ist touristisch, allerdings nicht überlaufen. Vietnam ist mehr als kulturell und steckt voller Schätze und Bräuche. Vietnam ist, wo Menschen im Süden dich mit offenen Armen und einem großen Lächeln empfangen und im Norden nicht einmal grüßen. Vietnam kann wild sein, aber auch ruhig. Vietnam ist, wo alle zwei Sekunden gehupt wird und man innerlich stirbt, während man versucht, sich durch die Fahrzeuge auf die andere Straßenseite zu schlängeln. Vietnam ist, wo so viele unterschiedliche Klimazonen herrschen und man irgendwo immer auf Regen treffen wird. Vietnam ist, wo Wohnungen mehr kosten, als Leute überhaupt verdienen. Deswegen ist Vietnam auch ein Ort, an dem ich mich nicht jederzeit wohlfühlen konnte. Trotz allem ist Vietnam wunderbar und definitiv eine Reise wert. Um das alles zu erklären, führe ich euch hier kurz durch unsere Erlebnisse und besuchten Orte.

Ho-Chi-Minh

Der Start unserer Vietnam-Reise war in Ho-Chi-Minh-Stadt, welche uns überraschend gut gefiel. Ich habe es immer das Berlin von Vietnam genannt, weil die Stadt zum einen niemals schläft und zum anderen alles zu bieten hat. Leon und ich nahmen uns zum ersten Mal getrennte Unterkünfte voneinander und genossen einfach, den Dingen nachzugehen, worauf wir Lust hatten. Ich ging zum Beispiel endlich mal wieder zum Spinning, machte eine Streetfood-Tour, tingelte durch süße Viertel der Stadt und traf mich mit Leon auf diversen Café-Dates. Wir genossen das etwas „normale“ Leben, bevor es für uns mit dem Nachtzug 18 Stunden nach Hoi An ging.

Hội An

Der Nachtzug war überraschend okay. Wir nahmen uns ein Banh Mi mit, deckten uns mit Snacks ein und machten es uns irgendwie gemütlich. Ich konnte sogar fast sieben Stunden durchschlafen, allerdings empfiehlt es sich, wegen des Geruckels doch besser eine Vomex gegen Übelkeit und für einen besseren Schlaf zu schlucken. In Hội An erwartete uns dann statt einer wunderschönen Stadt immer noch eine schöne Stadt, aber primär Regen und richtiges Herbstwetter. In Hội An ist zwar im Dezember Hochsaison (wegen der Feiertage), allerdings auch Regenzeit. Ich fand es, um ehrlich zu sein, sehr gemütlich und angenehm, weil wir so nicht so tun konnten. Trotz allem erkundeten wir die Stadt und die ganzen süßen Restaurants und Cafés. Die Stadt war leider total überschwemmt, was es schwer machte, durch alle Straßen zu navigieren. Natürlich fanden sich ein paar Vietnamesen ein, welche dich für viel zu viel Geld durch die überfluteten Straßen mit dem Roller bugsierten. Insgesamt war die Erfahrung dann doch ganz witzig, nach zwei Nächten reichte es uns allerdings. Also stiegen wir in einen Nachtbus, der deutlich weniger komfortabel war als der Zug, und fuhren nach Vinh.

Vinh

Vinh ist eine Stadt, in der sich normalerweise keine Touristen verirren, ich aber eine ganz besondere Unterkunft fand, die vielversprechend klang. Dass sich dort keine Touristen verirren, merkten wir spätestens, als wir nachts um fünf Uhr irgendwo in der Stadt am Straßenrand von dem Bus abgesetzt wurden. Irgendwie fanden wir einen Taxifahrer und versuchten ihm zu erklären, wohin wir müssen. Es dauerte immerhin nur drei Anläufe, bis wir die richtige Unterkunft fanden. In Vinh übernachteten wir bei einem vietnamesischen Paar, welches sehr alternativ lebte und einen wunderschönen Ort geschaffen hatte zum Verweilen, Café-Trinken und Yoga-Praktizieren. Noch vor Sonnenaufgang angekommen, wurden wir mit einer Teezeremonie begrüßt, bevor wir in unserem Bett (mit einer Heizdecke, denn es hatte nur so 14 Grad nachts) kurz schlafen konnten, um danach mit deren Freunden am Feuer ein köstliches Frühstück zu genießen. Manchmal sind die einfachen Dinge irgendwie die schönsten. Und so fühlte sich dieser Morgen und auch Mittag an.

Ninh Binh

Am nächsten Tag nahmen Leon und ich von Vinh aus den Zug nach Ninh Binh, wo wir vier Nächte verbrachten und die Schönheit der Natur Vietnams kennenlernen konnten. Für mich war die Region in Ninh Binh mein Lieblingsstopp in Vietnam, nichts haben wir so sehr genossen. Ninh Binh war, wie ich schnell feststellte, ein Ort, der nicht zu Unrecht als „trockenes Ha Long“ bezeichnet wird. Überall ragten massive Kalksteinfelsen aus der Ebene empor, dazwischen Reisfelder und kleine Flüsse, die sich malerisch durch die Landschaft schlängelten.

Das Wetter war perfekt frühlingshaft mit 22 Grad, der Himmel blau. Wir machten Touren mit dem Fahrrad, mit dem Roller und zu Fuß. Wir unternahmen eine der schönsten Jogging-Runden unseres Lebens, meditierten auf Felsen und fuhren mit Booten und 1.000 anderen Touristen durch Flüsse, vorbei an gigantischen Felsen. Wir aßen lecker und genossen einfach unsere Zeit. Fast am meisten genossen wir es, jeden Abend einen heißen Kokos-Kakao im Outdoor-Katzen-Café (es gab fast 20 Kätzchen) zu trinken, das direkt neben unserer Unterkunft lag. Am Ende unserer Zeit in Ninh Binh checkten wir noch in ein anderes süßes Hotel ein, das ich fand und das inmitten so schöner Natur ohne jegliche Touristen lag, dass Leon und ich unseren Augen fast nicht trauten.

Hanoi

Von Ninh Binh aus fuhren wir mit einer privaten „Limousine“ (vertraut niemals dem Wort Limousine in Vietnam!) nach Hanoi. Naja, das Auto mit acht anderen Insassen war zwar bequem, alles darum herum allerdings nicht. Um es kurz zusammenzufassen: Leon und ich dachten, wir hätten ein eigenes Taxi gebucht (die typischen Verständigungsprobleme…), wurden dann aber irgendwo am Highway von einem Taxi rausgeschmissen, um ca. eine Stunde auf unseren Weitertransport zu warten. Wir stiegen in die „Limousine“ ein, und ich musste nach ca. 20 Minuten plötzlich wirklich dringend pinkeln (die 2 Liter Tee, die ich am Morgen trank, machten sich bemerkbar). Als ich von der Rückbank durch den gesamten Minivan schrie, ob wir bitte einen Pinkelstopp machen könnten, wurde mir nur mit einem aggressiven Nein geantwortet. In Ho-Chi-Minh hatte uns noch jeder vor den eher unfreundlichen Leuten im Norden des Landes gewarnt. Ich verstand es nun. Glücklicherweise waren alle anderen Insassen im Van genauso geschockt von der Reaktion des Fahrers, sodass wir so lange rebellierten, bis ich irgendwann am Straßenrand einen Stopp bekam.

Mit gemischten Gefühlen kamen wir also in Hanoi an und erkundeten die Stadt für zwei Tage. Wir mochten die Stadt und insbesondere die kulinarische Vielfalt sowie die ganze weihnachtliche Deko, allerdings war uns nach weniger Trubel. So fuhren wir in den Norden des Landes, in die Region Ha Giang, um dort Weihnachten zu verbringen.

Ha Giang (Panhou)

Wir hatten ein Eco-Hotel gebucht, das uns von einem niederländischen Paar in Indonesien empfohlen wurde und als wirklich authentische Erfahrung beschrieben war. Da Leon und ich genau nach so etwas suchten, überlegten wir nicht lange und buchten es einfach. Die Unterkunft war süß und die Anlage wirklich schön, allerdings hatte ich mir aufgrund des eher höheren Preises etwas anderes vorgestellt. Ich merkte schnell, dass wir uns wirklich sieben Stunden von Hanoi entfernt befanden (an der Grenze zu China) und dementsprechend meine Erwartungen etwas herunterschrauben musste. Die Kommunikation war durch das nicht vorhandene Englisch (es konnte nur eine Person von über 30 Angestellten Englisch) ziemlich schwierig, und dadurch kamen auch nicht so wirklich Weihnachtsgefühle auf. Ich war im ersten Moment enttäuscht und konnte im zweiten Moment dann aber meine Perspektive ändern. Leon und ich machten uns einfach ein Weihnachten, so wie es uns passte. Wir führten unser eigenes Ritual ein und nahmen die Situation mit Humor. Ich glaube, allen Gästen ging es ähnlich, und genau deswegen war der Weihnachtsabend auch wirklich lustig. Auch der Weihnachtstag an sich war ein wirklich schöner Tag, an dem wir einen kleinen Hike durch die wunderschöne Natur machten, eine Teezeremonie durchführten und anschließend eine Massage bekamen. Am Tag nach Weihnachten sollte dann eine der eindrücklichsten Erfahrungen unserer bisherigen Reise auf uns warten, denn wir buchten eine geführte Wanderung durch die Berge, bei der wir in einem lokalen Haus übernachteten. Wir wanderten sechs Stunden durch die Reisfelder von Vietnam, machten Mittagspause in einem einheimischen Dorf des Yao-Tribes und endeten unsere Tour bei besagtem Haus inmitten der Natur, abgelegen von allem anderen. Dort lernten wir die Inhaber kennen und unseren Schlafplatz für die Nacht: ein Haus, das wirklich keinen Komfort hatte, außer warmes Wasser und eine westliche Toilette. Das Haus war groß, am Eingang standen ein paar Betten, in der Mitte des Raumes gab es ein offenes Feuer, auf dem gekocht wurde. Im oberen Stock lagen bereits Matratzen für uns bereit, auf denen wir schlafen konnten. Heizung gab es nicht, dafür dicke Decken. Wir verbrachten den Nachmittag und Abend mit unseren Guides und den Hausbesitzern. Wir kochten, aßen und tranken (vor allem Reiswein) zusammen. Leider konnten wir uns nicht so wirklich unterhalten, aber nach ein paar Reiswein versuchte zumindest einer unserer Guides, uns ein paar Fakten zu liefern. Der Großteil des Yao-Tribes lebt verteilt in verschiedenen Dörfern und Regionen ohne fließendes Wasser. Das Wasser erhalten sie vom Berg. Die Arbeit der Leute besteht aus Farming, und die Kinder sind zumeist in einer der wenigen Schulen im Dorf, wo sie auch übernachten. Das war schon ein intensives Leben ohne jegliche Perspektive. Man merkte den Leuten die harte Arbeit an und auch die Skepsis gegenüber uns Touristen. Trotz allem merkte man die Freude darüber, dass wir Interesse an der Kultur haben und natürlich auch für die Erfahrung zahlen, denn das restliche Geld verdienen sie schließlich nur an dem Verkauf ihres Gemüses oder der gezüchteten Tiere. Leon und ich wachten beide am nächsten Morgen auf, und ohne darüber zu sprechen wussten wir, dass wir uns darauf freuten, heute Nacht in einem bequemen und warmen Bett in Hanoi zu schlafen. Zeitgleich überkam mich durch die Erfahrung ein krasses Gefühl der Dankbarkeit, wie schon lange nicht mehr. Denn wir haben die Möglichkeit, uns das auszusuchen: zurückzugehen, nach Hanoi zu fahren und uns ein warmes und bequemes Bett zu erkaufen.

& Hanoi again

Da die Erfahrung mental mit uns doch mehr gemacht hat, als gedacht, entschieden wir uns, die restlichen Tage in Vietnam einfach nur zu chillen und uns etwas Gutes zu tun. In Hanoi nahmen wir uns eine wirklich tolle Wohnung, machten uns Frühstück, erkundeten Westlake (die beste Gegend in Hanoi!), aßen mal wieder westliches Essen und erholten uns von den letzten drei Monaten.

Unsere Route durch Vietnam war für uns der perfekte Mix aus Erholung und Abenteuer. Vietnam war cozy und vereinte gefühlt alle Jahreszeiten in einem Land: Ho-Chi-Minh mit Sommer, Hoi An und Vinh mit Herbst, Ninh Binh und Hanoi mit Frühling, während es im Norden eher an frühen Winter erinnerte.

Wie haben wir in Vietnam gefühlt?

Was leider von Vietnam bleibt, ist ein etwas fader Beigeschmack. Denn ich habe mich in keinem Land so wenig willkommen gefühlt wie in Vietnam. Leider hatte ich hier oft auch das Gefühl, wirklich aufpassen zu müssen, nicht zu viel zu bezahlen, denn man wird doch ganz gerne gescamt. Während ich sagen würde, dass im Süden alle Leute super freundlich und hilfsbereit sind, kann ich das wirklich nicht über den Norden sagen. Abgesehen von der unglücklichen Situation mit dem „Limousinen“-Fahrer hatten wir viele andere Situationen, in denen wir das Gefühl hatten, unerwünscht zu sein. Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, denn es gibt auch viele nette Leute im Norden. Allerdings hatte ich hier wirklich überdurchschnittlich oft das Gefühl, dass man nur nett ist, wenn man auch bezahlt. Es wird leider ganz oft nicht ansatzweise das gebracht, was man bestellt oder wofür man auch zahlt. Durch die Sprachbarriere werden Dinge oft weggelächelt oder auch ignoriert, während einige wenige Personen allerdings umso mehr bemüht sind, zu helfen.

Fazit zu Vietnam – gemischte Gefühle aber wir kommen wieder!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Vietnam definitiv eine Reise wert ist und gerade durch seine Vielfalt eine besondere Faszination ausstrahlt. Ich würde sogar behaupten, dass Vietnam nahezu alle Interessen abdeckt und es einem dort kaum langweilig wird. Besonders habe ich das Essen geliebt, auch wenn ich erwartet hatte, dass es kulinarisch noch ein bisschen mehr bieten könnte (vielleicht bin ich durch Berlin einfach verwöhnt). Was mich jedoch positiv überrascht hat, war die enorme Vielfalt an Getränken, die an jeder Ecke angeboten werden. Tee und Kaffee werden regelrecht zelebriert, und es fällt schwer, sich zu entscheiden, ob man einen Orange Coffee, White Coffee, Egg Coffee, Coconut Coffee oder doch einen Matcha oder Iced Tea probieren soll.

Die „negativen“ Erfahrungen mit einigen Einheimischen sollten einen dabei nicht abschrecken. Wenn man darauf vorbereitet ist, kann man damit gut umgehen. Ansonsten empfand ich Vietnam als sehr angenehm, da die meisten Orte durch die hohe Anzahl an Touristen über eine hervorragende Infrastruktur verfügen. Gleichzeitig gibt es aber auch genügend Möglichkeiten, sich den Touristenmassen zu entziehen und ruhigere Ecken zu entdecken.

Von unserer Reise bleiben..

..zahlreiche wundervolle Eindrücke, gemischte Gefühle und viele neue Erkenntnisse. Außerdem ist der Wunsch entstanden, das Land noch einmal zu besuchen – idealerweise zu einer anderen Jahreszeit, um den Ha Giang Loop zu fahren und mehr vom Süden zu erkunden, wie etwa das Mekong-Delta.

Und damit ciao und bis ganz bald,

eure Lena

Lasst mich gerne wissen, ob ihr noch mehr lesen möchtet und wenn ja, was. Bis Ende Januar bin ich bei einem Yoga Teacher Training, aber danach plane ich, wieder mehr zu schreiben.

Vietnam Facts & Tipps

  • Je nach Region verdient man in Vietnam oft weniger, als eine Wohnungsmiete – der durchschnittliche Lohn beträgt 300 Euro
  • Selbst in Homestays, wo es Zimmer gibt, schlafen Familien oft in nur einem Raum auf dem Boden
  • Sehr viele Leute in Vietnam haben ein Schrein in der Wohnung, allerdings sind angeblich 80% des Landes Atheisten
  • Es gibt 50 Millionen Motorräder im Land und das merkt man auch
  • In Vietnam werden viele Leute nach Kambodscha „entführt“, indem man ihn bessere Lebensbedingungen verspricht und einen Job und man ihnen dann den Pass abnimmt und sie dann in Callcentern versklavt (mehr dazu z.B. hier: https://www.spiegel.de/ausland/sklaverei-in-einer-scam-fabrik-in-kambodscha-er-entkam-durch-einen-sprung-aus-dem-achten-stockwerk-a-d2c1feaf-1259-45f5-8333-496c9dd019f0)
  • Das Land hat je nach Region ein sehr unterschiedliches Klima
  • In Vietnam ist Rechtsverkehr, die Leute fahren allerdings überall, wie verrückt
  • Vietnamesen essen SEHR viel Fleisch, in touristischen Gegenden findet man allerdings auch vegetarische & viele vegane Optionen
  • Essen in Vietnam ist extrem günstig, ein Banh Mi kriegt man schon ab 50 Cent
  • In Vietnam merkt man noch einen krassen Unterschied zwischen Nord und Süd
  • Der Krieg in Vietnam hat erst ’75 geendet, allerdings wurden Waffen erst ’89 stillgelegt (es lohnt sich da etwas reinzuhören z.B. hier https://open.spotify.com/episode/74fdUt0DncuQCGIJ4Z3VpL?si=JwHSlXdSSUi5SfR5z65nmg)
  • Vietnamesen lieben ihre Milch und haben oft auch keine Milchalternative in petto
  • Es gibt viele verschiedene und verrückte Arten, auf die man in Vietnam Kaffee bestellen kann. Dazu gehört z.B. Egg Coffee, Coconut Coffee, Joghurt Coffee (mehr dazu z.B. hier: https://localvietnam.de/kultur/vietnamesischer-kaffee/)
  • Gefühlt jeder zweite in Vietnam heißt „Nguyen“ (mehr dazu z.B. hier: https://ling-app.com/de/vi/vietnamesische-namen/)
  • In Vietnam gibt es extrem viele Kinder – lustigerweise sagen ein paar Einheimische, dass es durch den vielen Alkoholkonsum kommt
  • Ja: Viatnamesen trinken gerne und Alkohol in Vietnam ist vergleichsweise günstig
  • Man isst in Vietnam wiiiiirklich viel Reis (der durchschnittliche Vietnamese isst 7,6 kg Reis pro Monat)
  • Es gibt gefühlt nirgedwo Seife oder Handtücher für die Hände in Vietnam
  • Vietnam hat über 4.000 Inseln

Eine Antwort zu „Vietnam: Zwischen Vielfalt, Natur, Kultur und gemischte Gefühlen“

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