Guatemala: slow Travel und ganz viel Freude
Guatemala ist eines der Länder, das bei einer Reise nach Lateinamerika von den wenigsten auf dem Schirm ist. Dabei hat das Land so viel zu bieten – und die Menschen vor Ort so viel zu erzählen. So viel, dass wir zwei Wochen an einem Ort hängen geblieben sind. Und trotzdem – oder gerade deswegen – war Guatemala eines unserer bisherigen Highlights der Reise.

Guatemala ist durchzogen von unzähligen Vulkanen – 33, um genau zu sein. Guatemala hat Zugang zur Karibik und zum Pazifik. Guatemala ist grün, braun, bunt, blau. Es ist traditionsreich, kulturell vielfältig und trotzdem modern. Guatemala hat das köstlichste und zugleich wohl am meisten unterschätzte Essen – und ist dennoch nicht immer günstig. Es ist ein Land, dessen Bevölkerung für ihre Rechte kämpft, Haltung zeigt und dabei auch Touristen Grenzen setzt. Guatemala lässt sich leicht bereisen – und ist der Ort, an dem wohl das klarste und schönste Spanisch Lateinamerikas gesprochen wird. Es ist der Ort, an dem man das beste Obst und Gemüse bekommt – und heißer Kakao zum Grundnahrungsmittel gehört. Guatemala gibt einem einfach das Gefühl, angekommen zu sein. Vollständig zu sein. Frei zu sein.
Die Anreise nach Guatemala: Unkompliziert, aber langwierig
Von Monterrey sind wir über Nacht nach Panama-Stadt geflogen, um am nächsten Morgen weiter nach Guatemala-Stadt zu reisen – bessere oder günstigere Verbindungen gab es leider nicht. Auch wenn der Flug mit Copa ganz solide war (ich nenne sie gern die Lufthansa Lateinamerikas), kamen wir entsprechend müde an. Vom Flughafen aus nahmen wir uns für knapp 30 Euro ein Taxi, das uns in das zwei Stunden entfernte Antigua brachte – unser erstes Zuhause in Guatemala.
Antigua: Ein Ort zum Entspannen und Entdecken
Antigua ist charmant – umgeben von bunten Häusern und alten, wunderschönen Kirchen. Zu unserer Überraschung leben in der Stadt viele Expats, was es am ersten Abend gar nicht so einfach machte, ein authentisch lokales Restaurant zu finden. Doch dank unserer Airbnb und unserem netten Host – die Menschen in Guatemala sind wirklich ausnahmslos herzlich – wurden wir fündig. Und mit diesem ersten Essen begann unsere Liebe zur guatemaltekischen Küche.
In Antigua verbrachten wir schließlich fünf Nächte – weil wir merkten, dass wir dringend etwas Energie tanken mussten. Und Antigua war dafür der perfekte Ort. Es gab genug zu tun, aber nicht zu viel. Viele gemütliche Cafés, alles war zu Fuß erreichbar, und die Umgebung war von sattem Grün und mehreren Vulkanen umgeben. Es gibt einen kleinen Aussichtspunkt, ein paar Wanderungen, die direkt in der Nähe starten, und einige charmante Orte rundherum.
Leon und ich besuchten einen Salsa-Kurs, nahmen an einem Kochkurs teil, fuhren in die Berge, besuchten eine lokale Farm mit Schmetterlingshaus – und schliefen einfach mal richtig lange aus, während wir mit den beiden Hunden unserer Airbnb-Hosts kuschelten.
Eigentlich wollten wir nach vier Nächten weiterziehen, doch dann protestierte die lokale Bevölkerung gegen eine neue KFZ-Versicherungspflicht – und sperrte kurzerhand alle Straßen. Ein Herauskommen aus Antigua war damit erst mal nicht möglich.



Lake Atitlán: Ein Paradies der spirituellen Entfaltung
Weiter ging es für uns – mit einem Tag Verspätung – zum Lake Atitlán. Einer der besondersten Orte, die wir auf unserer Reise bisher gesehen haben. Rund um den Vulkansee erstrecken sich zahlreiche kleine Dörfer, die direkten Zugang zum Wasser bieten und mitten in der Natur liegen.
Die ersten Nächte verbrachte ich alleine im kleinen Bergdorf Tzununa. Dort mietete ich mir eine kleine Wohnung, zu der glücklicherweise eine sehr liebe Nachbarin gehörte, die mich sofort zu verschiedenen Veranstaltungen mitnahm.
Obwohl Tzununa und der angrenzende Ort San Marcos La Laguna seeehr klein sind, gibt es überraschend viel zu tun. Das liegt vor allem an den vielen Expats, die diesen Ort als spirituelle Pilgerstätte entdeckt haben – und nun aktiv mitgestalten.
Während meiner Zeit dort war ich einerseits begeistert von all den Workshops und Aktivitäten, andererseits aber auch ein wenig zwiegespalten.
Erst zum Positiven: Wer sich selbst ausprobieren und vor allem besser kennenlernen will, ist an diesen Orten genau richtig. Yoga ist dort noch das „Normalste“, was man machen kann. Zum weiteren Angebot gehören Sound-Baths, Breathwork, Ecstatic Dance, Mal- und Tantra-Workshops, verschiedene Tanzklassen (Chakra Dance, Contact Beyond Contact), Singkreise (Kirtan, Voice Activation), Feuerzeremonien, Trommelkurse – und alles, was irgendwie mit psychedelischen Erfahrungen zu tun hat (Ayahuasca, Magic Mushrooms etc.).
Was uns vor ein paar Jahren noch lächerlich oder übertrieben vorkam, traf jetzt genau unseren Geist: Wir hatten Lust, uns auszuprobieren – und vor allem, mit unseren eigenen Vorurteilen aufzuräumen.
Gefühlt jeden Tag verließen wir unsere Komfortzone – und fanden Spaß an Dingen, von denen wir es nie erwartet hätten. Ganz besonders das Tanzen hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Irgendwie hatte ich in der Coolness des Berliner Club-Jungles vergessen, wie gerne ich richtig tanze.
Um so viel wie möglich auszuprobieren, übernachtete ich nach meiner Zeit in Tzununa im Eagles Nest – fast schon eine kleine Institution vor Ort. Dort hat man eine All-inclusive-Verpflegung und kann alle Workshops besuchen, die an dem jeweiligen Tag angeboten werden. Außerdem bietet das Eagles Nest mit Abstand die schönste Aussicht auf die Lagune – allein das morgendliche Yoga auf der Plattform war ein Traum.



Danach sind Leon und ich in ein kleines Häuschen gezogen, das zwar etwas teurer war, sich dafür aber wie ein richtiges zuhause angefühlt hat.
Bei all der „Fancyness“ und dem riesigen Angebot vor Ort kam genau dieser Punkt für mich auch mit einem gewissen Zwiespalt einher. Inzwischen leben in der Gegend mehr Expats als Einheimische. Die Preise sind extrem hoch – allein ein Yogakurs für 20 Euro sagt schon einiges über die Preisgestaltung aus – und der Vibe zwischen Locals und den meist dauerhaft dort lebenden Touristen wirkte auf mich oft angespannt.
Ich hatte häufig das Gefühl, dass viele Einheimische nicht glücklich darüber sind, dass ihnen – bildlich gesprochen – fast das ganze Dorf genommen wurde. Und dass sie deshalb versuchen, aus den Tourist:innen so viel Geld herauszuholen wie möglich.
Ein Beispiel: Als Local zahlt man für eine Tuk-Tuk-Fahrt von Tzununa nach San Marcos etwa 5 bis 10 Quetzales (ca. 1 Euro). Als Tourist:in beginnen die Preisvorstellungen häufig bei 40 Quetzales – unter 15 habe ich nie verhandeln können. Ich habe sogar eine Frau getroffen, die 100 Quetzales gezahlt hat. Vor allem sonntagabends, wenn viele Leute unterwegs sind, bekommt man als Tourist kaum ein Angebot unter 100 – viele Fahrer:innen steigen da gar nicht erst in Verhandlungen ein.
Solche Situationen gab es einige. Und ehrlich gesagt, hat mich das anfangs genervt. Gleichzeitig möchte ich den Locals dafür keine Schuld geben – sie handeln wohl aus einem Gefühl der Ungerechtigkeit heraus. Vielleicht hätte die Regierung hier schon längst eingreifen und gewisse Rahmenbedingungen setzen müssen, um eine Balance zwischen Tourismus und lokalem Leben zu schaffen. Und zeitgleich könnten viele der dort lebenden Personen auch respektvoller mit der lokalen Bevölkerung umgehen – es ist schließlich immer ein Geben und Nehmen.
Leon und ich haben deshalb zumindest versucht, eine Balance zu finden – zwischen Angeboten von Expats und solchen von Locals. Am Ende bin ich ja auch nur Touristin und kann die Welt nicht durch meine Handlungen allein verändern. Aber genau das hat mir einmal mehr gezeigt, dass man solche Bubbles – wie man sie auch in Bali und anderen Orten findet – ruhig mit etwas Abstand betrachten darf.
Nach fast zwei Wochen am See, einer Wanderung, vielen wirklich tollen neuen Bekanntschaften, unzähligen Abenteuern, ganz viel Yoga und sogar einem Besuch im Biergarten mit frischen Brezeln (ja, wirklich – hello again, Expats…), ging es für Leon und mich zurück nach Antigua.



Übrigens: am Lake Atitlan kann man auch ganz andere Vibes erhalten: in San Juan oder San Pedro zum Beispiel. Dort sind eher viele Backpacker und Party steht im Vordergrund. Wer es entspannt will, sollte nach Jabalito oder Santa Cruz. Hier gibt es entspannte Vibes, weniger Spiritualtiät und trotzdem das ein oder andere Sportangebot, sowie einen wunderbaren Blick auf den Sonnenaufgang. Panajachel, den größten Ort am See, würde ich selbst nicht empfehlen.
Acatenango: Unser liebstes Abenteuer mit spektakulären Aussichten
Von Antigua aus machten wir den bekannten Acatenango Hike, bei dem man direkt neben dem aktiven Vulkan Fuego übernachtet. Am Morgen trafen wir uns um 8:30 Uhr in einem Café und fuhren mit acht unbekannten Personen etwa eine Stunde bis zu unserem Startcamp. Dort erhielten wir Handschuhe, Stöcke und dicke Jacken, die uns gegen das Geröll und die Kälte schützen sollten. Von dort ging es dann fünf Stunden bergauf, von 2.400 auf 3.600 Meter, bis wir gegen 15 Uhr unser Camp erreichten.
Es gibt viele Anbieter für den Acatenango Hike, sodass der Weg nach oben ziemlich gut besucht ist. Trotzdem ist die Strecke wunderschön und führt durch üppige Wälder und beeindruckende Vulkanlandschaften. Leider war es auf dem Hinweg sehr nebelig, sodass wir nicht viel sehen konnten, was immerhin den Aufstieg etwas beschleunigte. Unsere Gruppe war wirklich lustig und wir kamen schnell voran, besonders im Vergleich zu den anderen Gruppen, die teilweise 40 bis 50 Personen umfassten.
Als wir unser Camp erreichten – übrigens nur ein paar Schlafhütten, eine Toilettenhütte und eine Feuerstelle – zeigte sich der Vulkan Fuego zum ersten Mal. Wir sahen, wie Asche aus dem Vulkan aufstieg und hörten ein lautes Geräusch, das dem eines Flugzeugs ähnelte. Alle waren begeistert und begannen sofort, tausende Fotos zu machen oder einfach den Vulkan ungläubig anzustarren.
Wir setzten uns ums Lagerfeuer, aßen Marshmallows und unterhielten uns. Irgendwann ging die Sonne unter, wir tranken heiße Schokolade und aßen ein eher unterdurchschnittliches Abendessen. Als es dunkel wurde und wir das erste Mal Lava sahen, die aus dem Vulkan sprudelte, waren alle erneut baff. Wir freuten uns, denn einen Monat zuvor war der Vulkan ausgebrochen, und seitdem war Lava nur noch selten zu sehen. Davor hatte der Vulkan scheinbar jede Stunde Lava gespuckt – ein Anblick, der vermutlich noch spektakulärer gewesen sein muss.
Als wir schließlich schlafen gingen, zogen Leon und ich alles an, was wir dabei hatten. Ich trug zwei Leggings, mehrere Oberteile, vier Jacken, Handschuhe und eine Mütze. Wir bekamen einen Schlafsack und eine Wolldecke, und Leon und ich kuschelten uns zusammen. Anfangs war mir noch kalt, aber irgendwann schlief ich ein und konnte sogar halbwegs gut schlafen.



Um vier Uhr klingelte der Wecker und wir stiegen die restlichen 300 Meter zur Spitze des Acatenango Vulkans, um den Sonnenaufgang zu erleben. Dank der kleinen Gruppengröße waren wir wieder recht schnell unterwegs und kamen vor dem Großteil der anderen an. Als ich den höchsten Punkt erreichte, traute ich meinen Augen kaum: Vor mir lag ein Wolkenmeer, der Himmel war in dunkellila und rot gefärbt. Durch die Wolken ragte der Vulkan de Agua, und man konnte noch die Sterne sehen. Es war unglaublich kalt, mein ganzer Körper zitterte, aber ich setzte mich trotzdem hin, um die Sonne aufgehen zu sehen.
Es wurde mit jeder Minute schöner. Und als gerade die Sonne durch die Wolken brach, sah ich eine Sternschnuppe über den Vulkan fliegen. Unweigerlich bekam ich Tränen in den Augen und konnte kaum fassen, wie unglaublich schön diese Szenerie war – dass das wirklich existiert. Nebenbei hörten wir den Vulkan de Fuego weiter ausbrechen, was das Ganze noch einmal surrealer machte.
Als wir wieder zum Camp hinunterstiegen, blickten wir während des gesamten Abstiegs auf den Vulkan de Fuego, der perfekt von der Sonne angestrahlt wurde. Es war einfach atemberaubend – dieser Anblick ließ sich kaum in Worte fassen. Der Rest des Abstiegs ging relativ schnell, war aber ziemlich anstrengend, da der gesamte Weg mit Geröll bedeckt war. Je langsamer man lief, desto größer war die Gefahr zu stürzen. Also rannten wir in Abschnitten den Berg hinunter. Natürlich landete mein Hintern auch zweimal auf dem Boden, aber es war nicht weiter schlimm. Als wir unten ankamen, schmerzten uns allen die Knie, doch jeder war sich einig: Es hat sich absolut gelohnt.



Wieder in Antigua angekommen, hatten Leon und ich eigentlich vor, einen entspannten restlichen Tag zu verbringen. Doch mir war vor Anstrengung so übel, dass ich kaum stehen konnte, und Leon war unterzuckert. Also schoben wir uns erstmal eine Pizza und Cola rein, bevor wir uns hauptsächlich ausruhten und am Abend an den Streetfood-Ständen bedienten.
So endete unsere Zeit in Guatemala, und wir waren ein wenig traurig, dass wir den Norden des Landes nicht mehr erkunden konnten.
Was wir von Guatemalteken lernen konnten
Die Guatemalteken lehrten uns, wie tief die Verbindung zur Natur in ihrem Leben verwurzelt ist und wie es gelingt, im Einklang mit ihr zu leben. Wir erfuhren mehr über Permakultur und die Maya-Tradition, die eine besondere Bedeutung im Alltag der Menschen hat. Besonders beeindruckt war ich von den Frauen, die eine tiefe spirituelle Verbundenheit pflegen und diese Weisheit an andere weitergeben. Bei einer lokalen Maya-Feuer-Zeremonie, an der ich glücklicherweise teilnehmen konnte, erzählten mehrere Frauen von ihrer Reise zur Berufung als Hebammen. Jede von ihnen hatte eine persönliche Leidensgeschichte, die beim Zuhören sehr bewegend war. Durch ihre Gemeinschaft fanden sie Heilung und gaben dieses Geschenk weiter, indem sie anderen Frauen halfen – immer unterstützt von ihren Familien und Dörfern. Was mich besonders berührte, war, wie die Männer draußen mit den Kindern warteten, während die Frauen im Kreis saßen und offen und verletzlich über ihre Erfahrungen sprachen. Es war ein unglaublich einprägsames Erlebnis, denn die Unterstützung und Liebe, die diese Frauen füreinander empfanden, war in diesem öffentlichen Raum so intensiv und authentisch, wie ich sie noch nie zuvor erlebt hatte.
Ebenfalls beeindruckend empfand ich die traditionellen indigenen Textilien in Guatemala, welche bekannt sind für ihre Komplexität und Schönheit. Jede Region hat ihre eigenen einzigartigen Muster und Farben, die oft die Geschichte oder die Zugehörigkeit zu einem bestimmten indigenen Stamm widerspiegeln. So viele Frauen, aber auch Männer laufen tagtäglich darin herum und man sieht diese wirklich überall.
Fazit unserer Guatemala Reise: Ein unvergessliches Erlebnis
Nicht nur das sorgte am Ende dafür, dass Leon und insbesondere ich mich in Guatemala so wohlfühlten, wie in fast keinem anderen Land. Alle Menschen waren unglaublich herzlich und freundlich (abgesehen der Tuktukfahrer am Lake Atitlan), das Essen eines der besten der ganzen Reise und die Natur ist einfach nur spektakulär. Das Klima ist angenehm und das Land hat so viel zu bieten. Zudem kann man sich in Guatemala richtig gut verständigen und die Preise sind auch solide. Es ist nicht ganz so günstig wie in Asien, dafür auch nicht so teuer wie in Panama. Für ein lokales Mittagessen hat man meistens so 5 Dollar gezahlt. Für privaten Transfer um die 25 Dollar. Unterkünfte gab es zwischen 10 und 100 Euro (je nach fancieness-level), viele gute finden sich aber schon für so 30 Euro. Das beste: in Gutatemala gibt es SO viel tolles Obst und Gemüse. Permakultur ist hier ein großes Thema und man kann fast überall frische Tortillas kaufen. Gerne auch mal 15 Stück für 30 Cent. Guatemala hat es uns wirklich angetan und ist meiner Meinung nach eines der unterschätztesten Länder in Zentralamerika.
Daher ist das Fazit ganz klar: Guatemala hat uns auf ganzer Linie begeistert und inspiriert. Die Mischung aus spirituellen Rückzugsorten, lebendigem kulturellen Erbe und der lokalen Küche, machte das Land zu einem ganz besonderen Ziel für uns. Trotz der Herausforderungen, wie dem angespannten Verhältnis zwischen Expats und Locals, haben wir die Zeit in Guatemala sehr genossen und werden das Land definitiv wieder besuchen – denn es gibt noch so viel mehr zu sehen und zu erleben. Guatemala ist ein wahres Juwel in Zentralamerika, das auf jeden Fall mehr Aufmerksamkeit verdient.
Facts zu Guatemala
- Die Busse in Guatemala heißen Chicken-Bus
- Es gibt sehr viel vegetarisches Streetfood in Guatemala
- Mais ist ein Grundnahrungsmittel, somit auch ein tolles Land für glutenfreie Menschen
- Tortillas (also Maisfladen) werden zu jeder Mahlzeit gegessen
- Die Währung in Guatemala ist der Quetzales – Quetzal ist übrigens auch der Nationalvogel von Guatemala
- 40 Tage vor Ostern beginnt eine besondere Zeit in Guatemala, bei der mindestens jeden Sonntag verschiedene Prozesionnen stattfinden – viele Leute laufen in lila Gewändern umher und es wird teilweise bis spät in die Nacht geifert (manche Prozessionen gehen von 1 Uhr nachts bis 3 Uhr in der nächsten Nacht)
- Ron Zacapa kommt aus Guatemala und ist ein wirklich seeehr guter Rum!
- Guatemala ist ein bedeutender Kaffeeproduzent und zählt zu den besten Kaffeeanbaugebieten weltweit
- Es gibt überall richtig guten Kakao, weswegen die meisten heißen Schokoladen nur mit heißem Wasser gemacht werden – und trotzdem sind sie besser als jede heiße Schokolade in Deutschland!
- Guatemala hat eine diverse Bevölkerung, die aus verschiedenen indigenen Völkern, Mestizen und europäischen Nachfahren besteht. Die Mayas sind nach wie vor die größte ethnische Gruppe, und ihre Kultur, Sprache und Traditionen sind tief in der guatemaltekischen Gesellschaft verwurzelt.
- Obwohl der Katholizismus die dominierende Religion in Guatemala ist, gibt es auch viele traditionelle Maya-Glaubenspraktiken, die in den Alltag integriert sind. Diese Mischung aus indigenen und europäischen spirituellen Traditionen hat die Kultur Guatemalas stark geprägt.
- In Guatemala werden 22 indigene Sprachen gesprochen. K’iche‘ und Q’eqchi‘ sind zwei der größten.
- Das Nationalgetränk von Guatemala ist Gallo – ein beliebtes Bier, das seinen Namen von dem Hahn (auf Spanisch „Gallo“) hat.
- In Guatemala gibt es seeehr viele Tuk-Tuks.
- Guatemala gehört zu den größten Exporteuren von Bananen weltweit.
- Es gibt in Guatemala sowohl unzählige Hunde als auch Katzen. An manchen Orten, kann man kaum schlafen, weil Hunde nachts ihre Kämpfe ausliefern.

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